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Intelligente Fassade für den Neubau Biomedizin

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Work has begun on the facade of the new DBM building. It is expected to be completed by autumn. (Photo: University of Basel, Christian Flierl)

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The electrochromic glass automatically adjusts the amount of light it transmits without impairing visibility. (Photo: University of Basel, Christian Flierl)

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The facade is punctuated in several places by windows of varying sizes. (Photo: University of Basel, Christian Flierl)

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Mit Beginn des Frühlings haben die Fassadenarbeiten am Neubau des Departements Biomedizin der Universität Basel begonnen. Die Gebäudehülle ist dabei mehr als reine Aussenverkleidung: Sie steht für Forschung, Innovation und technologische Entwicklung, die den Bau prägen werden.

Ein wesentliches Merkmal der Fassade sind ihre 2039 elektrochromen Glasscheiben. Dieses intelligente Glas verdunkelt sich bei Sonneneinstrahlung automatisch in mehreren Stufen. So wird das Tageslicht gesteuert und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima geschaffen. Die Projektverantwortlichen entschieden sich für diese Lösung, um den Nutzerinnen und Nutzern des Gebäudes auch an hellen, sonnigen Tagen eine ungehinderte Aussicht nach draussen zu ermöglichen.

Vor der endgültigen Produktwahl testeten die Beteiligten die Technologie gemeinsam. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Farbgenauigkeit und den Sehkomfort gelegt, insbesondere im Hinblick auf die Lesbarkeit von Bildschirminhalten und die Farbwahrnehmung. Beide Aspekte sind in Labor- und Forschungsumgebungen von entscheidender Bedeutung.

Transparenz zum Stadtraum

Im Gegensatz zu herkömmlichen Beschattungssystemen wie Stoffrollos, die die Sicht versperren, bewahrt das elektrochrome Glas die visuelle Verbindung zur Umgebung. Gleichzeitig erscheint das Laborgebäude im Stadtraum nicht als abgeschirmtes Element, sondern vermittelt mit dieser Transparenz und Offenheit den Eindruck einer «Laterne», wie die Architekten es beschrieben haben.

Gestalterisch greift die charakteristische Fassade den Zweck des Neubaus auf. Die innovative Glastechnologie verweist auf Forschung und wissenschaftlichen Fortschritt, die am Departement Biomedizin betrieben werden. Umrandet werden die Scheiben von einer eloxierten Aluminiumkonstruktion in einem markanten Grünton. Das so erzeugte Gesamtbild erinnert an die Architektur aus Industrie und Technik. Hierdurch wird die technische Komplexität und der ingenieurtechnische Charakter des Baus betont.

Mit dem Fortschreiten der Fassadenarbeiten zeigt sich nicht nur, wie das neue Gebäude des Departements Biomedizin aussehen wird, sondern auch, wofür es steht: biomedizinische Spitzenforschung.

Aktueller Baustand

Nach Abschluss des Rohbaus finden am Neubau für das Departement Biomedizin DBM derzeit Fassadenarbeiten statt, die bis Herbst 2026 andauern werden. Parallel dazu schreiten die Arbeiten an der Haustechnik, den Elektroinstallationen und dem Innenausbau zügig voran. Die Fertigstellung des Modelllabors ist für September 2026 geplant. Aktuell sind täglich bis zu 100 Arbeiter auf der Baustelle im Einsatz.

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