Die Core Facility für Bioinformatik bietet eine zentralisierte Ressource für Fachwissen in den Bereichen Bioinformatik und Statistik und liefert Lösungen für die Analyse, Visualisierung, Verwaltung und Interpretation gross angelegter biologischer Daten, die hauptsächlich aus Hochdurchsatz-Genomik-Experimenten stammen. Neben standardisierten Ansätzen kann die Plattform auch auf die Bedürfnisse einzelner Forschungsprojekte zugeschnittene Lösungen bereitstellen.
Die Core Facility für Bioinformatik übernimmt die individuelle Schulung und Beratung von Forschenden am DBM. Die Core Facility organisiert ausserdem Bioinformatik-Schulungen in Zusammenarbeit mit Bioinformatikerinnen und Bioinformatikern des FMI für Biomedizinische Forschung. Diese Schulungen umfassen zwei Semester-Vorlesungsreihen mit begleitenden Übungen:
«Einführung in R», ein praxisorientierter Kurs zur grundlegenden Verwendung der Software R mit einem Schwerpunkt auf Datenauswertung und -visualisierung sowie grundlegender Statistik.
Der Fortgeschrittenenkurs «Analysis of genomics data i R and Bioconductor» vermittelt den Studierenden einen Überblick über typische Bioconductor-basierte Analyse-Pipelines, darunter: NGS Datenverarbeitung, differentielle Genexpressionsanalyse, DNA Bindungsanalyse, Arbeiten mit Sequenz- und Annotationspaketen sowie Visualisierung von Genomdaten.
Die Aufgabe der Plattform besteht darin, eine Infrastruktur aufzubauen und zu erhalten, die die Anwendung leistungsfähiger bioinformatischer Analysen ermöglicht, um die biomedizinische Forschung am DBM zu verbessern und zu stärken. Um mit den rasanten technologischen Fortschritten und der wachsenden Anzahl bioinformatischer Ansätze und Werkzeuge Schritt zu halten, arbeitet die Core Facility für Bioinformatik eng mit anderen Bioinformatik Core Facilities im Raum Basel zusammen (z.B. Arbeitsgruppe von Dr. Michael Stadler, das FMI für Biomedizinische Forschung und das Zentrum für Scientific Computing sciCORE an der Universität Basel).
Die Core Facility ist seit Januar 2017 Teil des Swiss Institute of Bioinformatics.